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Das Mentoring

Das Mentoring

Das vorliegende Weiterbildungskonzept verpflichtet sich einer engen Verbindung von Lern- und Funktionsfeld, und stellt sich somit einem der zentralen Probleme der beruflichen Weiterbildung: dem Transfer der Weiterbildungsinhalte in die berufliche Praxis. Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass 70-90 % der erlernten Inhalte nicht in den beruflichen Alltag transferiert werden können. Die Gründe hierfür sind zahlreich, jedoch in den seltensten Fällen in der mangelnden Lernfähigkeit des Teilnehmenden zu finden. Vielmehr scheinen es organisationale Bedingungen zu sein, die einen erfolgreichen Transfer der Lerninhalte in den beruflichen Alltag verhindern oder zumindest stark einschränken. Insbesondere die verkürzte Wahrnehmung des Weiterbildungsprozesses einerseits (dieser wird i.d.R. ausschließlich auf die Phase der Durchführung reduziert) und der am Weiterbildungsprozess beteiligten Protagonisten andererseits (hier wird die Verantwortung für den erfolgreichen Transfer oftmals allein dem Teilnehmenden übertragen) scheinen einen erfolgreichen Transfer stark einzuschränken.
Mit dem vorliegenden Mentoring-Konzept soll eben dieser Problematik begegnet werden, indem sowohl die transferförderlichen vor- und nachbereitenden Phasen der Weiterbildung, als auch die Beteiligung von erfahrenen Kollegen/-innen aus der jeweiligen Institution Beachtung finden.
 
Das Mentoring konkret
Zwischen den einzelnen fünf Modulen finden innerhalb der Institutionen ca. einstündige Reflexionsgespräche zwischen Mentor/in und Mentee statt. Mentoren/Mentorinnen sollten i.d.R. erfahrene Kollegen/Kolleginnen sein, die bereits seit längerer Zeit in der jeweiligen Institution arbeiten und daher mit den konkreten Arbeitsabläufen, den bestehenden Routinen, Dienstwegen etc. vertraut sind.
Innerhalb dieser Reflexionsgespräche werden zum einen die Inhalte des vergangenen Moduls gemeinsam thematisiert und deren Bedeutung für die eigene berufliche Praxis und Rolle reflektiert (Was wurde vermittelt? Was war neu, was war bereits bekannt? Was hat Irritationen ausgelöst? Wie gehen wir mit dieser Irritation innerhalb unserer Institution um etc.), zum anderen wird bereits das jeweils nachfolgende Modul gemeinsam „vorgedacht“ (Was wird Inhalt des nächsten Moduls sein? Was ist hier besonders wichtig für uns? Was sind konkrete Fragen, die beantwortet werden sollen? etc.).
 
Weitere Informationen zum Mentoring
Weitere Informationen zum Mentoring-Prozess und zum konkreten Nutzen für alle Beteiligten erhalten die Mentoren/-innen und Mentees zum Beginn der Weiterbildung. Daher sind alle Mentoren/- innen herzlich zum Auftakt der Weiterbildung eingeladen (jeweils der erste Weiterbildungstag von 10:00 bis ca. 13:00 Uhr).